SENIORTRAINERINNEN UND IHRE PROJEKTE, PROFILE UND WIRKUNGEN
SeniorTrainerinnen decken mit ihren Projekten und Initiativen fast das gesamte Spektrum des freiwilligen und bürgerschaftlichen Engagements ab. Sie engagieren sich für Kinder und Jugendliche in Kindergärten, Schulen und der Jugendarbeit, sie sind generationsübergreifend im sozialen, kirchlichen, kulturellen und Bildungsbereich ebenso tätig, wie beispielsweise im Freizeitbereich und im Rahmen lokaler bürgerschaftlicher Aktivitäten. Die Themen von EFl-Projekten sind so bunt wie das Leben. Zwischen Geburt und Tod gibt es kaum ein Thema, was nicht schon Inhalt eines Projektes geworden ist
Die Vielfalt der Projekte, die in den vergangenen Jahren von senlorTrainerinnen entwickelt und umgesetzt wurden, ist kaum noch zu überschauen. Ihre Zahl lässt sich allenfalls schätzen. Geht man nach den Erfahrungen des EFl-Modellprogramms von rd. 3 Projekten pro seniorTrainerin aus, dann errechnet sich eine Zahl von 12.000 Projekten und Initiativen. Die reale Zahl dürfte weit darüber liegen.
Aber was zeichnet nun seniorTrainerinnen aus und was unterscheidet sie von vielen anderen Ehrenamtlichen. Blickt man diesbezüglich auf die bisherigen Erfahrungen zurück, dann sind es unter anderem die Nachhaltigkeit und Langfristigkeit, mit der Projekte betrieben werden, aber auch die viel geringere Fluktuation im Vergleich zu anderen Bereichen des Engagements. Und in der Tat sind viele seniorTrainerinnen der ersten Stunde noch immer engagiert.
Häufig ist es auch einfach der Wunsch, Verbesserungen zum Wohl benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen einzubringen, oder als Vermittlerinnen und Vermittler Brücken zwischen unterschiedlichen Lebenswelten und gesellschaftlichen Gruppen zu schlagen. Im Kindergarten der Enkel oder in ihrer Schule, beim Einkaufen oder auf der Straße werden Mängel festgestellt. Das müsste man ändern, denken sich Ältere und engagieren sich, entweder al!eine oder in der Gruppe Gleichgesinnter. Als diese Älteren das Angebot erreichte, sich zum seniorTrainer bzw. zur seniorTrainerin weiterbilden zu lassen, war die Umsetzung ihrer Idee die treibende Kraft. Zunächst war die Idee, nun kam durch die Weiterbildung das Wissen hinzu, wie man so etwas anfängt und umsetzt. Mit Feuereifer geht man an die Aufgabe heran und freut sich über Erfolge. Und das ist wichtig: Ehrenamt muss auch Freude machen. Das hält fit und jung
Verantwortungsrollen der seniorTrainerinnen
Die seniorTrainerinnen und seniorTrainer helfen auf verschiedene Weise:
Unterstützung und Beratung
seniorTrainerinnen und seniorTrainer beraten und unterstützen gemeinnützige Einrichtungen, Vereine oder Initiativen – etwa bei Organisationsfragen oder bei der Gewinnung von neuen Freiwilligen.
Initiierung neuer Projekte
seniorTrainerinnen und seniorTrainer werden dort aktiv, wo es noch keine oder unzureichende Unterstützungsangebote gibt – indem sie neue Freiwilligengruppen aufbauen und Initiativen gründen.
Vernetzung im Gemeinwesen
seniorTrainerinnen und seniorTrainer knüpfen oder stärken lokale Netzwerke – indem sie etwa Bürgerforen durchführen, zu runden Tischen einladen oder die Öffentlichkeit anderweitig informieren.
Teamkoordination und Moderation
seniorTrainerinnen und seniorTrainer unterstützen die Selbstorganisation in seniorKompetenzteams damit, dass sie organisatorische und moderierende Aufgaben übernehmen und sich untereinander helfen
